Helene Feldbauer

Feldbauer, Helene

Mezzosopranistin.

Die aus Oberösterreich stammende Mezzosopranistin Helene Feldbauer wechselt nach ihrem Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Gesangsklasse von Margit Klaushofer und der Liedklasse von Florian Boesch zur Spielzeit 2022/23 in das Frankfurter Opernstudio. Zuvor absolvierte sie bereits das Studium der Musik- und Instrumentalmusikerziehung an der Universität Mozarteum in Salzburg. Sie war außerdem Mitglied des Collegium Vocale der Bachgesellschaft und des Bachchores Salzburg. In Wien wirkte sie bereits in Opern-Produktionen der Universität mit: als Komponist (Ariadne auf Naxos), Fidalma (II matrimonio segreto), Libellule, Bergère, Tasse Chinoise (L’enfant et les sortilèges), Gutsherrin Larina (Eugen Onegin), Hänsel (Hänsel und Gretel), Cornelia (Giulio Cesare), Marzelline (Le nozze di Figaro), als die sie schon im Herbst 2017 im Zuge der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker u.a. am Wiener Konzerthaus, Musikverein Graz und Schloss Thalheim auftrat.

Helene Feldbauer gewann im Frühjahr 2020 den Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Im September 2021 war sie Finalistin der Cross over Competition in Baden bei Wien und ist Preisträgerin des mdw great talent award. Mit dem Ensemble Minerva gab sie ab März 2022 regelmäßig Konzerte mit eigens arrangierten Wiener Liedern zum Besten.

Im Jahr 2022 feierte sie erfolgreich ihr Debüt als Dorabella in “Così fan tutte” beim Sommerfestival Oper im Park auf Gut Wietzow. Anschließend trat sie ihre Anstellung im Frankfurter Opernstudio an und glänzte in verschiedenen Produktionen, darunter als Lehrbube in “Die Meistersinger von Nürnberg”, als zweite Magd in “Elektra” unter der Regie von Claus Guth, und als The Boy in “Der Zar lässt sich fotografieren”.

Zwischendurch begeisterte sie im Dezember 2022 als Prinz Orlofsky im Festspielhaus Erl und überzeugte im Sommer 2023 ein weiters Mal als Wirtstochter in Humperdincks “Königskinder”. In der Saison 23/24 beschließt Helene ihre Zeit im Opernstudio mit Rollen wie Cherubino, Zweite Magd in "Daphne" sowie in "Elektra" und mit einigen Konzerten.

In ihrer bisherigen Karriere hat sie bereits mit namhaften Dirigenten wie Sebastian Weigle, Karsten Januschke, Yi-Chen Lin und Lothar Koenigs gesungen, um nur einige zu nennen. Auch die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Michael Sturminger, Matthew Wild, Claus Guth, Kateryna Sokolova und Keith Warner hat ihre künstlerische Entwicklung maßgeblich geprägt. Ergänzend dazu besuchte sie Meisterkurse bei herausragenden Persönlichkeiten wie Hedwig Fassbender, Edith Wiens, Clarry Bartha und Neil Shicoff.

Helene Feldbauer gewann im Frühjahr 2020 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Im September 2021 erreichte sie das Finale der “Heinrich Strecker Cross-over Competition” in Baden bei Wien und erhielt den “mdw great talent award”. 2023 wurde ihr das renommierte Richard-Wagner-Stipendium verliehen.

Helene Feldbauer